Duales-Orientierungspraktikum bei !HEPP Unternehmensimpulse

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Meine Erwartungen:

Ich wünsche mir für meine Praktikumswoche, dass ich möglichst viele und präzise Einblicke in das Unternehmen und den Beruf Unternehmensberater bekomme. Außerdem wünsche ich mir immer genau instruiert zu werden, was meine Aufgaben sind und was als nächstes passiert. Ich erhoffe mir, dass mir das Praktikum bei meiner späteren Berufswahl weiterhilft.

Meine Erfahrungen:

Tag 1:

Den ersten Tag haben wir mit einem Mitarbeiter-Meeting begonnen. Die in den nächsten Stunden und Tagen zu tätigenden Aufgaben wurden besprochen und verteilt. Auch eine neue Mitarbeiterin hatte ihren ersten Tag, die direkt eingearbeitet wurde. Da sich Hepp hauptsächlich mit der Unfallreparaturbranche beschäftig, haben wir außerdem eine kleine Einführung in den Aufbau eines Autos bekommen. Nach dem Meeting durfte ich an einem Gespräch teilnehmen, bei dem einer der Programmpunkte des vor der Tür stehenden MT-Plenums besprochen wurde. Das MT-Plenum ist eine große Veranstaltung, organisiert von Hepp und MTP, die einmal jährlich stattfindet und zu der viele wichtige Firmen und Händler aus der Fahrzeugschaden-Branche kommen, um sich Vorträge anzuhören und sich auszutauschen. Danach hat mir die Auszubildende Yasmin gezeigt, wie sie die Organisation vieler Veranstaltungen hinter den Kulissen durchführt, beispielsweise, wie sie Gästelisten anfertigt und Rechnungen schreibt und wie wichtig es ist, sich gut mit Excel und Co auszukennen. Später am Tag habe ich mich dann auf das Seminar in Berlin am nächsten Tag vorbereitet, mich in die Thematik eingelesen und mir den Betrieb, in dem das Seminar stattfindet, im Internet angeschaut.

Tag 2:

Am zweiten Tag meines Praktikums ging es um vier Uhr morgens los zum Flughafen. Nachdem wir heile in Berlin gelandet waren, ging es direkt zu dem Betrieb, in dem das Seminar stattgefunden hat. Das Thema war „Kalkulation – fair und vollständig“. Kalkulation bedeutet in diesem Fall, die Aufnahme und korrekte preisliche Einschätzung eines Fahrzeugschadens durch eine dafür ausgebildete Person. Das Seminar wurde zusammen mit dem Sachverständigen Mike Hartmann durchgeführt. Nach dem theoretischen Teil des Seminars durften die Seminarteilnehmer dann an einem Auto den Schaden kalkulieren, um das gelernte direkt praktisch umzusetzen und zu verinnerlichen. Die verschieden Ergebnisse wurden hinterher verglichen und ausgewertet. Am Ende des Tages ging es dann wieder zum Flughafen Berlin-Tegel (viel mehr fertige gibt es in Berlin ja auch nicht), wo wir in der „EsS-Bahn“ eine Currywurst aßen. Der Tag endete dann für mich um 23 Uhr. Das ist Arbeitsalltag.

Tag 3:

Der dritte Tag des Praktikums war ein „Büro Tag“. Jasmin hat mir gezeigt, wie sie Rechnungen schreibt und wie man sich dies durch kleine Tricks vereinfachen kann, anstatt jedes Mal eine neue Rechnung zu schreiben. Danach hatten wir ein Gespräch mit Peter Vogel, dem Mitgesellschafter von MTP, bei dem ich dabei sein durfte und mitgeschrieben habe wie die anderen Mitarbeiter. Nach dem Mittagessen durfte ich dann selber ran und Excel Tabellen für bestimmte Daten anlegen. Dass ich selber arbeiten durfte, hat mir besonders viel Spaß gemacht.

Tag 4:

An diesem Tag sind wir morgens nach Dortmund gefahren, um dort ein Treffen mit den anderen Moderatoren der „Best Practice Zirkel“ abzuhalten. Die Zirkel bestehen immer aus 8 bis 10 Mitgliedern, die alle Karosserie- und Lackierbetriebe besitzen, und dienen dem Austausch untereinander. Der Moderator kommt aus der Unternehmensberatungs-Branche und organisiert die jeweiligen Treffen zusammen mit dem gastgebenden Betrieb und moderiert die Veranstaltungen. Während des Treffens wurde über die Verteilung neuer Zirkel gesprochen, Quali Car und wie und ob  die Teilnehmer mit den Moderatoren zufrieden sind. Außerdem haben sich die Moderatoren darüber ausgetauscht, wie sie Problemsituationen handhaben und wie man diese effektiv lösen kann. Unternehmensberater halt.

Tag 5:

An meinem letzten Tag hatten wir morgens wieder ein Meeting, bei dem Aufgaben und Vorhaben verteilt und besprochen wurden. Danach habe ich Kontaktlisten angelegt und erstellt. Nachher habe ich zusammen mit Kim und Steffi begonnen an einer Karte für das MT-Plenum zu arbeiten und zu designen, was mir viel Spaß gemacht hat. Dann ging es zum „Abschieds Kuchen-Essen“, was am Ende eines Praktikums nicht fehlen darf.

Mein Fazit:

Ich bin sehr froh, mein Praktikum hier gemacht zu haben. Auch wenn es nur eine Woche war, habe ich viel im Umgang mit Excel und anderen Arbeitsmethoden und Programmen gelernt. Meine Erwartungen und Wünsche haben sich alle erfüllt, dennoch weiß ich jetzt erst recht, wie viel ich noch lernen muss, sollte ich mal diesen Beruf ausüben wollen. Dank der Vielseitigkeit meiner Aktivitäten in dieser Woche habe ich umfangreiche Einblicke in das Unternehmen und die dazugehörigen Berufe bekommen. Ich habe nicht nur die Arbeit im Büro kennengelernt, sondern auch den Umgang mit Kunden, Konkurrenten und Seminarteilnehmern. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett und haben mir immer weitergeholfen, wenn ich Hilfe brauchte. Im Unternehmen besteht eine sehr schöne Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern, was ein gutes Arbeitsklima fördert und gewinnbringend für jeden Arbeitsprozess ist. Für mich die besten Voraussetzungen für einen anregenden und angenehmen Arbeitsplatz.